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BSC/DJK - 15. DJK-Bundessportfest | ![]() |
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Ich bin einmal die Straße
lang gegangen (Solist)…GEGANGEN
(Chor)… So oder ähnlich kann man sich ein alljährliches Ritual vorstellen, bei dem der Hauptdarsteller Olli jedes Mal von neuem seine Stimmbänder strapaziert und die Massen zum Mitsingen animiert. Aber fangen wir vorne an… Einmal im Jahr an einem Wochenende irgendwann zwischen Mai und Juni finden in ganz Deutschland verteilt die Deutschen DJK Meisterschaften z.B. im Badminton statt. Alle 4 Jahre allerdings kommen sämtliche DJK Spieler aus allen Sportarten in den Genuss zusammen in einer Stadt die Bundesmeisterschaften auszuspielen und auszufeiern. Dieses Jahr war es wieder soweit. Die schöne (nein, nicht nur von wegen der Studentinnen) Studentenstadt Münster hat diese organisatorische Höchstleistung vollbracht und für ca. 8000 Sportler Unterkünfte, Sonderbusse, Sportstätten zur Verfügung und vielseitiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Da wir für eine Einzelsportart mit einer relativ großen Gruppe von 35 Personen anreisen wollten, mussten wir auch ein paar logistische Vorbereitungen treffen.Dazu wurde ein Transporter gemietet, der schon Donnerstagabend beladen wurde und einen Großteil des Gepäcks nach Münster transportierte und auch dort samt Fahrer Moritz den ein oder anderen Kilometer zwischen Halle und Unterkunft zurücklegte.Dadurch wurde die anstehende Zugfahrt für die Sportler etwas angenehmer, weil nicht jeder seine 2 Taschen plus Schlafsäcke tragen musste. Pünktlich um 7.43 Uhr ging es Freitagmorgen natürlich topfit und voller Vorfreude von Ohligs aus auf nach Münster. Wer jetzt schon ein Schlafdefizit vorweisen konnte, der sollte dieses in den nächsten Tagen auch nicht wieder aufholen. Am Bahnhof angekommen, fanden wir relativ schnell den richtigen Bus und machten uns auf den Weg zum Schloß. Dort befand sich nicht nur das Organisationskomitee, sondern auch das Partygelände. Dank eines nahezu perfekten Timings (und freier Fahrt auf der Autobahn) brauchte sich die Truppe nicht lange aufhalten, sondern wurde schon vom Gepäckchauffeur erwartet, der sämtliches Infomaterial, die DJK-Bundessportfestbutton und die begehrten T-Shirts (oder auch Nachthemden) abgeholt hatte. Damit ging es von da aus direkt weiter zu Sporthalle, wo man um gegen 11.00 Uhr eintraf. Bis hierhin hatte als super geklappt, denn für 12.00 Uhr war der Spielbeginn für die Schüler und Jugendlichen angesetzt. Nachdem die Tribüne in Beschlag genommen wurde, füllte sich die Halle langsam, leider nicht nur mit Sportlern, sondern auch mit Wärme. Bei traumhaften Bedingungen für Freibadbesuche oder Sommerurlaub mussten sich die Spieler in der teilweise sicherlich über 40 Grad heißen Sporthalle mit Federbällen rumschlagen.Daher lautet der erste Fahrauftrag in Münster auch: „Getränke besorgen“. Insgesamt 270 Liter alleine an Wasser wurden an diesem Wochenende in der Halle getrunken und direkt wieder ausgeschwitzt. Es folgte die Begrüßung durch Rita Rhefus, zu der wir seit Jahren ausnahmsweise mal sowas von überpünktlich erschienen waren. Während die „Kleinen“ also Freitag schon kräftig zuschlagen mussten, konnten sich die Senioren an ihrem spielfreien Tag mit sinnvollen Dingen beschäftigen, wie halbnackt durch die Halle zu hüpfen, ein bis fünf Stunden in der Sonne zu liegen oder im nahe gelegenen Ratio-Einkaufsparadies für Getränke- und Obstnachschub zu sorgen. Nebenbei wurden noch die Klassenzimmer bezogen, die für zwei Nächte unsere Unterkunft werden sollten. Und mit unserem „Hotel“ hatten wir das große Los gezogen, optimale Innenstadtlage, tolle Verkehrsanbindung und direkte Nähe zur Partywiese ließen unsere Herzen ebenso höher schlagen, wie die großzügigen Mehrbettzimmer, die uns dank ihrer tropischen Temperaturen den Saunabesuch ersparten. Daher zogen es auch einige Auserwählte vor, die Nacht im Freien (umzäunter Innenhof) zu verbringen. Nach dem ersten Turniertag folgte noch ein kurzzeitiger Kampf um die besten Plätze im Nachtquartier, wobei einige mit sehr „platzsparenden“ Bettchen versuchten, sich die Nächte so gemütlich wie möglich zu gestalten. Im Anschluß teilte sich die Truppe auf. Während die Einen sich auf der Eröffnungsfeier mit Essen versorgten und kurz vor Mitternacht bei einer Live-Performance auf der Showbühne den oben genannten „fast-Nr 1-Hit“ (mit Schnappi kann er es allemal aufnehmen) zum Besten gaben, weilte die Anderen in einer gemütlichen Pizzeria, um sich den Bauch vollzuschlagen. Manch einer scheiterte mit dem Versuch, sich an einem Leichtmetalltischchen, voll mit Getränken und Essen, abzudrücken, um seinen Stuhl zurückzuschieben und sorgte für eine ähnliche Überschwemmung, wie während des Oderhochwassers. Gegen Mitternacht hatten sich dann alle im „Hotel“ eingefunden, was allerdings nicht hieß, dass jetzt jeder seine 7 Stunden Schlaf bekommen sollte… Nach einer heißen Nacht, bei den meisten nur temperaturbedingt, folgte um 7 Uhr die morgendliche Streicheleinheit von Drill-Master Olli. Um den Sonderbus, gefahren von einem der 2.000 Helfer die an diesem Wochenende in Münster im Einsatz waren, um 8.00 Uhr zu erreichen, mussten sich alle Spieler mit dem All-you-can-eat-Frühstück beeilen. Pünktlich zum Spielbeginn waren dann auch alle, inklusive des Gepäcktransporters, in der Halle angekommen. Heute durften dann auch die Senioren in den Spielbetrieb eingreifen, wobei Sonnenbaden bei den meisten eindeutig im Vordergrund stand. Am Ende des Tages waren bei den Schüler und Jugendlichen 11 Titel zu bejubeln, bei 13 ausgespielten Bundessiegern ein überragendes Ergebnis und ein weiterer Beweis für unsere sehr gute Jugendarbeit. Damit sich auch alle, auf Kosten des Vereins, gleichermaßen gestärkt in die anstehende Party-Nacht stürzen konnten, hatte Olli ein nettes, kleines Restaurant namens „Uni-Grill“ aufgetan in dessen Hinterzimmer wir mit 35 Leuten „problemlos“ Platz fanden. Aber dank des wirklichen leckeren und schnell zubereiteten Essens und der kühlen Getränke wurden (fast) alle erhitzen Gemüter schnell wieder besänftigt. Die Ersten machten sich danach auf, um das DFB-Pokalfinale auf der „Riesen“- Leinwand anzugucken, die sich aufgrund von technischen Problemen hinterher zu einem 16:9 Fernseher verkleinerte hatte. Der Rest bevölkerte den Schloßplatz, der schon gut gefüllt war und durch Show-Acts auf der Bühne in Stimmung gebracht wurde. Nach Ende des Fußballspiels befanden sich dann alle zusammen vor der Bühne, sangen und feierten gemeinsam im abgezäunten und von Security bewachten Gelände. Alle anderthalb Stunden wurde für die Kleinen ein Treffpunkt ausgemacht, zu dem auch ohne Ausnahme alle immer pünktlich erschienen. Und weil die Stimmung so gut war und eine Coverband noch für die nötigen musikalischen Einlagen sorgte, ging es auch erst um 1.00 Uhr Richtung Unterkunft. Allerdings nicht, ohne vorher noch eine weitere Vorführung von Ollis Gesangskünsten zu erleben. Denn spätestens als dieser sich einen Stuhl zurecht rückte und drauf kletterte, wußten erfahrene DJKler was folgen würde. Und auch die, die zum ersten Mal dabei waren, folgten schnell der Masse und versammelten sich um den Stuhl. Nach einer knapp 20-minütigen Vorführung und zahlreichen Mitsängern aus anderen Vereinen, ging es dann für die Kleinen ins Bett. Denn wenn es am Schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören. Was die Älteren aber nicht daran hinderte noch bis 3.00 Uhr auf dem Festplatz weiterzufeiern. Da kann es dann auch schon mal passieren, dass man auf dem Rückweg beim Versuch einen Laternenpfahl zu umkreisen ins Leere greift, was allerdings die Stimmung bei allen Beteiligten nur erhöht hat. Am nächsten Morgen oder für einige kurze Zeit später, durften die Schüler und Jugendlichen etwas länger liegen bleiben, denn sie hatten spielfrei. Allerdings mussten auch die Sachen zusammen gepackt und die Klassenräume wieder hergerichtet werden. Also mit Ausschlafen war es dann doch nix. Nachdem dann alle Taschen wieder im Transporter verstaut waren, machte sich auch der Rest wieder auf den Weg in die Halle. Dort verbrachte man noch einen vergnüglichen Nachmittag mit teilweise sehr spannenden Spielen und herausragenden, kämpferischen Leistungen. Hervorzuheben sind dabei unser M & M’s (Mike und Meike), sowie Benny, die sich in auch aussichtsloser Situation immer wieder in die Spiele zurück kämpften. Sicherlich auch unterstützt durch die Anfeuerungen von der Tribüne, wo vor allem Nina ihren Anteil an so manchem Punktgewinn hatte. Zwischendurch musste noch ein Döner-Express eingerichtet werden, um die hungrigen Mäuler zu stopfen, da die sonst gute Cafeteria im Laufe des Sonntags nichts Vergleichbares mehr anbieten konnte. Am Ende holten die Senioren 3 Titel und 3 Vizetitel bei 7 ausgespielten Bundessiegern, wobei im Mixed keine Paarung von uns gespielt hat, weil aufgrund der hohen Teilnehmerzahl dieses Jahr jeder Senior nur 2 Disziplinen spielen durfte und die Prioritäten im Einzel und Doppel lagen. Ein ebenfalls tolles Ergebnis. Gegen 19.00 Uhr, als die Tribüne geräumt und der Transporter mit Taschen und Wasserkästen bis unters Dach gefüllt war, machte sich die Truppe auf Richtung Bahnhof, wo noch kurzzeitig Hektik aufkam, weil bei der Ankunft festgestellt wurde, dass der Zug nach Solingen in 2 Minuten abfahren würde. Doch auch diese letzte Klippe wurde noch erfolgreich umschifft und nach einer vergnüglichen Rückfahrt mit einem 6-jährigen Lehrmeister, erreichten alle gegen 21.15 Uhr den Bahnhof in Ohligs. Dort erwarteten die Eltern schon ihre müden Kinder, der Transporter wurde schnell entleert und es ging ab nach Hause. Damit ging ein sportlich sehr erfolgreiches und auch ansonsten unvergeßliches Wochenende zu Ende, an das sich jeder sicher gerne zurück erinnert. Und um die Erinnerung immer wieder aufleben lassen zu können, haben wir diese Geschichte geschrieben, die natürlich nicht völlig aus der Luft gegriffen ist und sollten deren Darsteller Ähnlichkeiten mit lebenden Personen haben, sind diese auf jeden Fall beabsichtigt. Vielen Dank auch an Rita Rhefus, die Organisatoren in Münster und die DJK Waltrop/DJK Everswinkel, die uns dieses tolle Wochenende erst ermöglicht haben. Jan, Tobi, Moritz P.S. Natürlich kommt so ein Wochenende auch nicht ohne spannende Stories aus und so sollen sich neben Marvin und Stephan (O-Ton: „Wie süß die Beiden zusammen auf dem Luftbett schlafen“) noch bis zu 4 weitere „Traumpaare“ gefunden haben. Aber wer wird schon an Gerüchte glauben… Zum Schluß aber doch noch die Ergebnisse im Einzelnen:
In der Bildergalerie findet ihr viele Fotos. |
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